Valentin Krasnogorov

 

 

 

 

 

 

Schüchterner Mann

Comedietta

 

 

 

 

Aus dem Russischen von Tatjana Malinski

 

 

 

 

 

 

 

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Zimmer im Haus von MANN und FRAU. Der Mann nimmt seine Sachen aus dem Schrank und legt sie als Haufen auf den Tisch und das Sofa. Der Freund kommt rein.

 

MANN. (Erfreut.) Endlich bist du da. Ich wurde schon ganz ungeduldig.

FREUND. Was ist passiert?

MANN. Noch nichts, aber bald wird etwas passieren.

FREUND. Wenn bald etwas passieren wird, dann ist schon etwas passiert.

MANN. Stimmt. Ich brauche dringend deine Hilfe.

FREUND. Wobei?

MANN. Du erfährst es gleich.

FREUND. (Zeigt auf die Sachen..) Fährst du weg?

MANN. Nein, ich fahre nicht weg. Ich gehe weg.

FREUND. Was heißt du gehst weg? Wohin?

MANN. (Nimmt weiter die Sachen raus und sortiert sie.). Es ist nicht wichtig wohin. Es ist wichtig von wo. Aus dem Haus.

FREUND. Verlässt du deine Frau?

MANN. Wen sollte ich sonst verlassen?

FREUND. Ernsthaft?

MANN. Damit macht man keine Scherze.

FREUND. Habt ihr euch gestritten?

MANN. Nein.

FREUND. Warum hast du dann plötzlich beschlossen zu gehen?

MANN. Erkläre ich dir später. Jetzt nicht.

FREUND. Aber du bist fest entschlossen?

MANN. Absolut.

FREUND. Hast du jemanden kennengelernt?

MANN. Ja Kann man so sagen.

FREUND. Wen?

MANN. Das erkläre ich dir später. Jetzt habe ich keine Zeit.

Er wühlt fieberhaft im Schrank.

Wo zum Teufel sind die Koffer? Immer diese Unordnung. Tolle Hausfrau, nicht wahr? Nie findet man irgendetwas. Wohin denn nur bloß mit meinen Hemden und den Krawatten?

FREUND. Pack alles in die Kissenbezüge.

MANN. Das ist eine gute Idee. (Findet die Kissenbezüge und fängt eilig an die Sachen in einen von ihnen zu stopfen. Lässt es jedoch liegen und kehrt zum Schrank zurück.)

FREUND. Was beeilst du dich so? Beruhig dich. Kommst du etwa irgendwohin zu spät?

MANN. Nein. Jedoch könnte meine Frau jede Minute hier aufkreuzen und ich habe nicht das Verlangen sie anzutreffen.

FREUND. Wenn du keine Zeit hast, wieso hast du mich dann gerufen?

MANN. Ich hab es dir doch gesagt: ich möchte dich um einiges bitten. Außerdem sollst du mich beraten.

FREUND. Worüber beraten, wenn du dich schon fest entschlossen hast?

MANN. Fest entschieden habe ich mich. Die Frage ist nur, wie ich es ihr sagen soll.

FREUND. Du hast es ihr noch nicht gesagt?

MANN. Das ist ja die Sache, dass ich es noch nicht getan habe.

FREUND. Für sie wird es ein seelisches Trauma sein.

MANN. Für mich wird es auch ein seelisches Trauma sein. Es gibt nichts schwierigeres, als einer Frau zu sagen, dass man sich trennt. Selbst wenn schon alles klar und entschieden ist, ist es nicht einfach diese schrecklichen Wörter auszusprechen. Kannst du dir das vorstellen einem Menschen plötzlich zu sagen: ''Ich verlasse dich.'' Das bedeutet den Zusammenbruch ihres und des eigenen Lebens einzugestehen.

FREUND. Ja, das ist nicht leicht.

MANN. Genau aus diesem Grund möchte ich auch, dass du mit ihr redest. Sie sozusagen darauf vorbereitest.

FREUND Ich? Nein, danke.

MANN. Bist du mein Freund oder nicht?

FREUND. Ich bin dein Freund, aber vor deiner Frau kannst du dich selber erklären. Sie wird in Tränen ausbrechen, anfangen eine Szene zu machen...Wofür brauche ich das?

MANN. Was kümmern dich ihre Tränen?

FREUND. Ich bin auch nur ein Mensch. Außerdem ist sie mir nicht vollkommen fremd. Ich habe Mitleid mit ihr.

MANN. Und mit mir hast du kein Mitleid?

FREUND. Doch mit dir auch, weil du eine Dummheit begehst. Überleg mal selber: sie wird natürlich anfangen zu fragen: was, wohin, warum, wieso ist sie schuld und so weiter. Was soll ich ihr antworten? Dazu könnten Fragen entstehen über das Eigentum, die Wohnung und so weiter.

MANN. Die Wohnung kriegt sie nicht. Sag es ihr so. Sie wird sie auch nicht von mir verlangen. Sie kann bei ihrer Mutter wohnen. Nur wo soll ich mit meiner neuen Frau hin?

FREUND. Mach was du willst, aber ich werde nicht mit ihr reden.

MANN. Gib mir einen Ratschlag, wie ich ihr das erklären soll.

FREUND. Ich weiß es nicht. Ehrlich.

MANN. Ich bin doch nicht der erste Ehemann, der seine Frau verlässt. Es gibt bestimmt erprobte Mittel für solche Gespräche.

FREUND. Natürlich gibt es die.

MANN. Was hast du denn deinen Frauen gesagt, als du sie verlassen hast?

FREUND. Ich habe sie nicht verlassen.

MANN. Wie das? Haben sie dich verlassen?

FREUND. Naja, es kam schon manchmal vor, dass sie mich verließen.

MANN. Glückspilz. Du musstest nichts zugeben, dich rechtfertigen, dich entschuldigen, ihre Vorwürfe anhören, ihre Tränen ertragen. Und ich muss meinen Mann stehen. Deshalb habe ich die schmerzfreiste Methode ausgesucht: still und leise meine Sachen zu packen und zu verschwinden. Ohne meine und ihre Nerven aufzureiben.

FREUND. Und dann?

MANN. Dann wird sich schon alles irgendwie glätten.

FREUND. Nein, so geht es nicht.

MANN. Warum nicht?

FREUND. Erstens ziemt sich das nicht für einen Mann. Außerdem ist es unanständig und feige.

MANN. Na und?

FREUND. Zweitens wirst du trotzdem irgendwann alles erklären müssen. Später wird es nur noch schlimmer.

MANN. Was schlägst du dann vor?

FREUND. Ich rate dir ehrlich und offen mit ihr zu sprechen. Sag ihr, dass du die Schuld trägst, aber du nicht dagegen ankämpfen kannst. Du liebst eine andere. Sie soll das verstehen und akzeptieren und so weiter

MANN. (Nachdenklich.) Daraus wird nichts.

FREUND. Warum?

MANN. Sie kann sich nicht mal vorstellen, dass ich sie verlassen könnte. Sie trifft der Schlag, sie fällt in Ohnmacht, kommt ins Krankenhaus, ihre Freunde und Verwandte werden sich versammeln und mich als Tier beschimpfen, als gnadenlosen Mörder. Du kannst dir nicht vorstellen, wie anhänglich sie ist. Sie wird mich auf keinen Fall gehen lassen.

FREUND. (Skeptisch.) Warum? Bist du so ein toller Hecht?

MANN. Toller Hecht oder nicht, sie liebt mich zu meinem Bedauern abgöttisch. Sie kümmert sich um mich, hilft mir. Nachts vollbringt sie gymnastische Wunder, um mir zu gefallen.

FREUND. Was brauchst du denn dann noch? Deine Frau ist schön, klug, tüchtig und keine boshafte Person. Was passt dir nicht?

MANN. Mir passt alles. Sie ist aber immer die gleiche, verstehst du? Gestern war sie wie vorgestern, heute wie gestern, morgen wie heute. Und ich denke oft darüber nach, ob es so bis zum Lebensende weitergehen soll? Ich möchte aber etwas Anderes erleben. Es kann ruhig schlechter sein, aber Hauptsache anders. Irgendetwas Neues.

FREUND. Wenn du was Neues willst, dann erlebe es. Wozu aber dabei auf das Alte verzichten?

MANN. Das stimmt, aber Das wäre auch mein Wunsch. Aber die Neue, na die eine da Sie besteht darauf, dass ich etwas unternehme. Zuerst hat es ihr auch gefallen die Dates und so weiter Jetzt sagt sie, dass sie Sicherheit braucht.

FREUND. Na wenn du es schon beschlossen hast, dann sage es auch so zu deiner Frau: Ich verlasse dich und Tschüss. Fest und entschlossen. Ohne weitere Erklärungen.

MANN. Einfach so? Ohne Grund? Hallo, ich gehe und Tschüss? Nein, ich habe nicht den Mut dazu. Hilf mir bitte die Jacke reinzustopfen. Sie passt nicht rein.

Zu zweit stopfen sie die Jacke in den Kopfkissenbezug.

FREUND. Na wenn du Angst hast, dann gibt es eine andere geprüfte Methode. Warte ein paar Tage, suche einen passenden Moment, finde einen Grund zum Streit und reize sie so, dass sie dir etwas Beleidigendes sagt. Dann kannst du so tun, als ob du furchtbar gekränkt wärst, nach dem Koffer greifen, die Tür zuknallen und gehen. Dann sieht es so aus, als ob sie daran schuld wäre. Den Koffer packst du schon vorher.

MANN. Meinst du?

FREUND. Alle klugen Menschen machen das so.

MANN. Erstens kann ich die Koffer nicht finden.

FREUND. (Zeigt auf die Kissenbezüge mit den Sachen.) Nimm doch deine Kissenbezüge, das ist sogar besser.

MANN. Zweitens wird sie es bemerken, wenn ich die Sachen früher packe. Wir, Männer, wir bemerken nichts, aber den Frauen entgeht nichts.

FREUND. Es ist doch gut, wenn sie es bemerkt. Dann gibt es einen Vorwand das Thema anzusprechen.

MANN. Nein, nach dem Streit die Tür zuzuknallen und sie aufgebracht sitzen zu lassen ist gefährlich. Sie wird anfangen überall Schmutz über mich zu verbreiten, wird mich vor Gericht zitieren, klagt die Wohnung ein. Es ist besser im Guten auseinander zu gehen.

FREUND. Dann setz dich neben sie, umarme sie, küsse sie und sage ihr, dass du sie liebst, dass sie die Beste ist, dass sie gutherzig ist, dass sie dich verstehen wird, weil du ihrer nicht wert bist und sie verlassen musst, um ihr Leben nicht kaputt zu machen. Sag ihr, dass du eure Trennung ewig bedauern wirst

MANN. Dann bricht sie vor Glück in Tränen aus und lässt mich auf keinen Fall gehen. Und ehrlich gesagt, sie versteht gar nichts. Gibt es überhaupt eine Frau, die ihren Mann ohne Tränen, ohne eine Szene und ohne einen Skandal gehen lässt? Sie können doch unser Streben nach Neuem nicht verstehen.

FREUND. Dann weiß ich es auch nicht. Vielleicht solltest du einfach bleiben?! Wozu Pest gegen Cholera tauschen?

MANN. Wenn du mir nichts vernünftigen raten kannst, dann lass uns schnell abhauen. Sie könnte jeden Augenblick auftauchen und dann komme ich hier nicht mehr weg. Hilf mir die Sachen ins Auto zu bringen. (Er gibt dem Freund einen Kissenbezug mit den Sachen, selbst nimmt er den anderen.) Komm!

FREUND. Vielleicht hinterlässt du ihr noch zumindest eine Notiz?

MANN. Nein, komm...gehen wir lieber schnell weg.

Die Männer nehmen die Sachen und gehen, aber vor der Tür treffen sie die gerade hereingekommene Frau. Der Mann und der Freund bleiben ertappt stehen.

FRAU. Hallo!

MANN. (Brabelnd.) Hallo!

FREUND. Guten Tag!

FRAU. (Zum Freund.) Wie gehts dir?

Der Mann versucht unauffällig die Kopfkissenbezüge im Schrank zu verstecken.

FREUND. Danke, mir geht es gut. Ich gehe dann mal.

FRAU. Bleib doch, ich bin nur kurz vorbei gekommen, um meine Kosmetik zu holen und meinem Mann ein paar Takte zu sagen.

FREUND. Ich gehe dann doch lieber. Ich möchte euch nicht stören.

FRAU. Du störst mich nicht. Pass auf, das wird dich auch interessieren. Ich hole bloß noch eben aus dem Bad meine Kosmetiktasche. (Sie geht raus.)

FREUND. Nimm nun deinen ganzen Mut zusammen und erzähl ihr von deinen Plänen.

MANN. Jetzt gleich? Vielleicht ist es doch besser, ihr das morgen zu sagen.

Die Frau kommt zurück mit der Kosmetiktasche in der Hand, holt den Lippenstift raus und zieht während des gesamten Gesprächs die Lippen vor dem Spiegel sorgsam nach.

FRAU. (Zum Mann.) Die Sache sieht also wie folgt aus: Ich gehe.

MANN. Wann kommst du zurück?

FRAU. Niemals. Ich gehe weg, ich verlasse dich.

MANN. (Überrascht.) Wie denn das?

FRAU. Du weiß nicht, wie Frauen Männer verlassen?

MANN. Wie sie die anderen Männer verlassen, weiß ich schon. Aber mich doch nicht. Verlässt du mich für immer?

FRAU. Natürlich für immer. Doch nicht nur für ein paar Stunden.

MANN. Warum denn so plötzlich?

FRAU. Nicht plötzlich. Ich hatte 10 Jahre Zeit, um mir das zu überlegen.

MANN. Da ist nicht möglich. Du liebst mich doch!

FRAU. Wer hat dir das gesagt?

MANN. Na Ich glaubte, dass Stimmt das etwa nicht?

FRAU. Du liebst dich selbst und deshalb glaubst du, dass dich die anderen lieben. Aber nicht alle teilen diese Leidenschaft mit dir. Also, es ist Zeit sich zu verabschieden.

MANN. Gehst du jetzt sofort?

FRAU. Klar, worauf soll ich warten? Ich bin eigentlich schon weg.

MANN. Du verlässt das Haus ohne alles, nur in einem Kleid?

FRAU. Drei Koffer mit dem Notwendigsten habe ich schon abgeholt. Die restlichen Sachen werden später abgeholt.

MANN. So etwas darf man doch nicht so plötzlich machen, ohne einer Erklärung.

FRAU. Erklärungen brauchen Menschen, wenn sie zusammen leben wollen. Wenn sie beschlossen haben, sich zu trennen, dann brauchen sie keine Gespräche.

MANN. Wir haben aber nichts besprochen und nichts beschlossen.

FRAU. Ich habe es beschlossen. Das reicht.

MANN. Und was ist mit mir? Ich bleibe als verlassener Ehemann zurück?

FRAU. Du bist nicht der Erste und nicht der Letzte. Du wirst es schon überleben.

MANN. Ich verstehe nichts.

FRAU. Ich gehe zu einem Mann, mit dem ich mich wohl fühle und mit dem ich leben werde. Mit dem ich schon lebe. Was ist hier nicht zu verstehen?

MANN. Du lebst schon mit ihm?

FRAU. (Steckt den Lippenstift in die Tasche.) Selbstverständlich. Man geht doch nicht weg, ohne zu wissen wohin. Tschüss. (Sie geht.)

MANN. (Überwältigt von den unerwarteten Ereignissen.) Wie gefällt dir das?

FREUND. Lern, wie man sich trennt.

MANN. Lernen?

FREUND. Ja, lernen: von Mut, Ehrlichkeit und Klarheit. Das fehlt einigen.

MANN. Was hat Ehrlichkeit damit zu tun? Das war gemeiner Betrug von Anfang bis zum Ende. Jeden Abend empfing sie mich mit einem Kuss zu Hause, machte mir Abendbrot, lächelte mich an, war gehorsam im Bett und gleichzeitig betrog sie mich unverschämter Weise.

FREUND. Du warst doch auch nicht treu.

MANN. Ich bin ein anderer Fall. Ich bin ich, und sie ist sie. Merkst du den Unterschied?

FREUND. Nicht wirklich.

MANN. Sie kam und ließ die Bombe platzen

FREUND. Und alles wendete sich zum Besseren. Jetzt musst du dir keine Abschiedsentschuldigungen mehr ausdenken.

MANN. (Hört nicht zu.) Ich hab mir sowas nicht vorstellen können. Sie hat weder Scham noch ein Gewissen Ich kann das nicht glauben

FREUND. Du bist jetzt frei, du kannst froh sein.

MANN. Worüber soll ich mich freuen?

FREUND. Du wolltest sie doch selbst verlassen.

MANN. Eine Sache ist es jemanden zu verlassen, eine andere verlassen zu werden. Woher hat sie die Frechheit genommen mir so offen und unverschämt mitzuteilen, dass sie fremd geht?

FREUND. Warum gleich Frechheit?

MANN. Ist es deiner Meinung nach keine Frechheit die Tür zuzuknallen und zu gehen? (Mit Pathos.) Ist es nicht grausam unmoralisch? Haben 10 Jahre Ehe nichts mehr zu bedeuten? Oder hat sie vergessen, dass wir verheiratet sind? Man muss doch zumindest ein bisschen Anstand und Verantwortung haben

FREUND. Du gehst doch selbst zu einer anderen Frau, die du liebst?!

MANN. Zu welcher Frau? Ah, ja.. zu der da Zum Teufel mit ihr. Heute ist sie die, die ich liebe und morgen ist es wie immer. Nein, ich will mit keiner Frau mehr zu tun haben. Mir reicht es.

FREUND. Hast du es dir anderes überlegt?

MANN. Das war eine kurzweilige Dummheit. Jetzt kann ich wieder klar denken. Ich bleibe, meiner Frau zum Trotz. Sie wird es noch bedauern.

Er schüttet die Sachen aus den Kopfbezügen aus und beginnt sie in den Schrank einzuräumen. Es klingelt das Telefon.

Das ist sie. Ich wusste, dass sie es sich überlegen wird und angekrochen kommt, um Verzeihung zu bitten.

Er nimmt aggressiv den Hörer.

Was willst du noch von mir?

Er verändert den Umgangston.

Verzeihung Ja. Ja Ja. Gut.. Ich habe verstanden Danke Danke. Auf Wiederhören. (Er legt auf.)

FREUND. Wer war dran?

MANN. Ihr Rechtsanwalt.

FREUND. Was hat er gesagt?

MANN. Er sagt, dass die Scheidungspapiere fertig sind und sie ins Gericht eingereicht werden können. Er empfiehlt mir die Wohnung ohne Streit zu verlassen.

FREUND. Was hast du vor?

MANN. (Hoffnungslos.) Ich weiß es nicht (Er öffnet den Schrank und holt wieder seine Sachen raus und steckt sie in die Kissenbezüge..) Lässt du mich bei dir wohnen? Wenigstens für ein paar Wochen?

 

Ende